"The Lodge": Horror aus Horn

Das Regie-Duo Veronika Franz und Severin Fiala präsentierte am Donnerstag, 13. Februar seinen neuen Film "The Lodge" persönlich im Stadt-Kino.

Von Los Angeles über New York direkt ins Stadt-Kino: Die Stationen der beiden Regisseure sind international geworden seitdem sie mit "Ich seh, Ich seh" im Horror-Genre Fuß gefasst hatten. Auf die Frage auf was sich das Publikum gefasst machen muss, antwortete Fiala lächelnd: „Wir sagen vor dem Film natürlich nicht viel, außer ’Tschuldigung“. The Lodge“ ließ die Zuseher zusammenzucken und hatte die ein oder andere unvorhersehbare Wendung.

Ihr erster, im Waldviertel gedrehter Spielfilm „Ich seh Ich seh“ schlug hohe Erfolgswellen und sorgte international für großes Aufsehen. Das lag nicht zuletzt am Trailer, der von US-Medien zum „gruseligsten aller Zeiten“ gekürt und daraufhin zum viralen YouTube-Phänomen wurde.

Für ihren aktuellen Film, eine amerikanisch-britische Produktion, übersiedelten der Horner Severin Fiala und Veronika Franz, die Frau des bekannten, aus Horn stammenden Regisseurs Ulrich Seidl nach Übersee. Gedreht wurde in Kanada in einer einsamen Waldhütte in den Bergen. Mit Richard Armitage („Hobbit“-Trilogie), der Enkelin von Elvis Presley Riley Keough („Mad Max: Fury Road“), Jaeden Martell („Es“) und Alicia Silverstone („Batman & Robin") konnten Franz und Fiala zudem mit einem exzellenten Cast arbeiten, der „The Lodge“ eine Intensität verleiht, wie man sie im Horror-Kino nur noch selten erlebt.

Entstanden ist ein klaustrophobisches Kammerspiel in kontraststarken Bildern. Zwei Kinder verbringen mit ihrer Stiefmutter die Weihnachtsferien in den Bergen. Als die drei eingeschneit werden beginnen sich unheimliche Geschehnisse im Haus zu häufen.

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